Vergiss Follower

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Vergiss Follower: 5 überraschende Pinterest-Strategien für massiven Traffic

Einleitung: Mehr als nur eine digitale Pinnwand

Für viele ist Pinterest eine digitale Pinnwand – ein Ort, um Rezepte zu sammeln, Traumurlaube zu planen oder Einrichtungsideen zu speichern. Doch hinter dieser einfachen Oberfläche verbirgt sich eine der am meisten unterschätzten Traffic-Maschinen im Internet. Wer die Plattform strategisch nutzt, kann Ergebnisse erzielen, die auf anderen Kanälen undenkbar wären. Das beste Beispiel dafür ist die Bloggerin und Social-Media-Beraterin Sina Skulte, die es schaffte, bereits im dritten Monat ihrer konsequenten Pinterest-Nutzung zwei Millionen monatliche Aufrufe zu generieren. Inzwischen ist ihr Account auf über fünf Millionen monatliche Aufrufe angewachsen – ein Beweis dafür, dass ihre Strategie nicht nur kurzfristig wirkt, sondern nachhaltig und skalierbar ist.

Ihr Erfolg basierte nicht auf Glück, sondern auf einer Reihe von unkonventionellen, aber extrem wirkungsvollen Strategien. Diese Herangehensweise stellt viele gängige Social-Media-Weisheiten auf den Kopf. In diesem Artikel enthüllen wir die wichtigsten und überraschendsten Lektionen aus ihrer Methode – ein praktischer Leitfaden für jeden, der Pinterest nutzen möchte, um ernsthaften Traffic für seinen Blog oder seine Website zu generieren.


Hier geht es zur Pinterest Mastery.

1. Der Mindset-Shift: Pinterest ist eine Suchmaschine, kein soziales Netzwerk

Der grundlegendste Fehler, den viele machen, ist, Pinterest wie Instagram oder Facebook zu behandeln. Die Plattform ist jedoch fundamental anders aufgebaut. Während soziale Netzwerke auf Echtzeit-Kommunikation ausgelegt sind, funktioniert Pinterest wie eine visuelle Suchmaschine, ähnlich wie Google. Nutzer kommen nicht, um sich zu vernetzen, sondern um Lösungen, Ideen und Inspiration für konkrete Suchanfragen zu finden. Das bedeutet, man muss nicht „wie verrückt interagieren“, um erfolgreich zu sein.

Faktoren wie SEO (Suchmaschinenoptimierung) und Keywords sind entscheidend für den Erfolg, während Likes und Kommentare eine untergeordnete Rolle spielen. Der Fokus muss darauf liegen, Inhalte zu erstellen, die auf relevante Suchbegriffe optimiert sind, damit sie von den Nutzern gefunden werden. Sina Skulte fasst diesen entscheidenden Perspektivwechsel perfekt zusammen:

...begreife ich es nicht als social media plattformen wie instagram und youtube sondern als suchmaschine wie google und als schnellen traffic booster.

2. Das kontraintuitive Ziel: Vergiss Follower, jage den Traffic

Auf den meisten Social-Media-Plattformen ist der Aufbau einer großen Follower-Zahl das oberste Ziel. Auf Pinterest ist dieser Ansatz jedoch nicht zielführend. Laut Skultes Strategie ist es nicht wichtig, möglichst viele Follower zu haben. Die wirklich entscheidenden Kennzahlen sind Impressionen (wie oft ein Pin gesehen wird) und vor allem Klicks, die Nutzer von Pinterest auf die eigene Website oder den eigenen Blog leiten.

Das primäre Ziel ist es, Traffic zu generieren. Dieser Traffic führt zu direkten Vorteilen: Er steigert die Sichtbarkeit und Markenbekanntheit, lenkt Aufmerksamkeit auf andere Kanäle und kann – wie in Skultes Fall durch geschaltete Werbung auf ihrem Blog – zu direkten Einnahmen führen. Jeder Pin ist eine potenzielle Tür zu Ihrer Website, und das Ziel ist es, so viele dieser Türen wie möglich zu öffnen, unabhängig davon, wie viele Personen Ihrem Profil folgen.

3. Das schockierende Erfolgsgeheimnis: Massives, konsistentes Volumen

Hier kommt der Punkt, der die meisten überrascht: Für signifikantes Wachstum wird empfohlen, fünf bis zehn Pins pro Tag zu veröffentlichen. Diese Zahl wirkt auf den ersten Blick extrem hoch und kaum umsetzbar. Doch es gibt bewährte Strategien, die dieses hohe Volumen realistisch machen:

  • Strategie 1: Fremde Inhalte nutzen (zu Beginn). Gerade am Anfang, um den Account aktiv zu halten, kann man mit einem Verhältnis von ca. 40 % fremdem Content starten. Dieser Anteil sollte jedoch nach und nach reduziert werden, da das Hauptziel darin besteht, Traffic auf die eigene Website zu leiten.
  • Strategie 2: Einen Inhalt, viele Pinnwände. Sie können einen einzigen Pin, der zu einem Ihrer Blogartikel führt, auf mehreren thematisch relevanten Pinnwänden speichern. Jede dieser Aktionen zählt als neuer, eigenständiger Pin.
  • Strategie 3: Ein Blogartikel, viele Designs. Erstellen Sie für einen einzigen Blogartikel mehrere unterschiedliche Pin-Grafiken. Diese können Sie dann erneut veröffentlichen, um den Inhalt frisch zu halten, zum Beispiel nach sechs bis zwölf Monaten. So können Sie auch testen, welche Designs am besten ankommen.
  • Strategie 4: Content wiederverwenden. Nutzen Sie vorhandene Inhalte von anderen Plattformen. Kurze Videos wie Instagram Reels eignen sich hervorragend als Video-Pins, die dann ebenfalls auf Ihren Blog verlinken.

Um diese hohe Frequenz zu bewältigen, ist ein Planungstool unerlässlich. Skulte betont, dass ein Tool wie Tailwind für ihren schnellen Erfolg entscheidend war. Aus strategischer Sicht ist es eine minimale Investition mit maximalem Ertrag: Die Kosten von rund 10 Euro pro Monat führten bei ihr durch die gesteigerten Werbeeinnahmen auf dem Blog zu „mehreren hundert Euro“ an zusätzlichem Einkommen. Skulte ist sich sicher, dass sie „niemals diese Reichweite in dieser kurzen Zeit“ ohne ein solches Automatisierungstool hätte erzielen können.

4. Die strategische Wahl: Idea Pins für Sichtbarkeit statt Traffic

Pinterest hat ein Format namens „Idea Pins“ (früher Story Pins), das auf den ersten Blick sehr verlockend wirkt. Diese Pins im Story-Format können innerhalb kürzester Zeit „richtig krasse Aufrufzahlen“ generieren, die Sichtbarkeit des Profils erhöhen und neue Follower anziehen. Doch für eine auf externen Traffic ausgerichtete Strategie beinhalten sie einen entscheidenden Nachteil.

Die kritische Information lautet: Idea Pins erlauben es nicht, einen externen Link hinzuzufügen. Das bedeutet, der gesamte Traffic bleibt auf der Pinterest-Plattform. Sie generieren zwar hohe Aufrufzahlen, aber keine Klicks auf Ihren Blog. Hier liegt eine strategische Entscheidung vor: Wenn Ihr Hauptziel externer Traffic ist, sind Idea Pins nicht das richtige Werkzeug. Skulte nutzt sie daher nur „ab und zu mal“, um die Sichtbarkeit ihres Profils gezielt zu erhöhen, fokussiert sich ansonsten aber auf klickbare Pins.

5. Ihre 90-Tage-Herausforderung: Geduld ist die letzte Zutat

Selbst mit der besten Strategie kommen die Ergebnisse auf Pinterest nicht über Nacht. Es ist eine Plattform, die auf langfristigen und konsistenten Einsatz reagiert. Die Algorithmen benötigen Zeit, um Ihre Inhalte zu verstehen und den richtigen Nutzern auszuspielen.

Deshalb lautet die letzte, aber vielleicht wichtigste Regel: Haben Sie Geduld. Skulte rät dringend dazu, die Strategie konsequent für mindestens drei Monate durchzuziehen, bevor man Ergebnisse bewertet. In dieser Anfangsphase ist es entscheidend, sich nicht verunsichern zu lassen und am Ball zu bleiben. Der Erfolg auf Pinterest ist ein Marathon, kein Sprint, aber wer durchhält, wird mit nachhaltigem Traffic belohnt.

Fazit: Sind Sie bereit, Ihre Traffic-Maschine zu starten?

Die Erfolgsgeschichte von Sina Skulte zeigt eindrucksvoll: Wer bereit ist, Pinterest anders zu denken, kann unglaubliche Ergebnisse erzielen. Der Schlüssel liegt darin, die Plattform nicht als soziales Netzwerk, sondern als strategische Suchmaschine zu behandeln. Ein Fokus auf SEO, ein hohes und konsistentes Veröffentlichungsvolumen und die klare Priorisierung von Traffic über Follower sind die entscheidenden Hebel.

Die hier vorgestellten Strategien sind unkonventionell, aber ihre Wirksamkeit ist bewiesen. Sie erfordern Planung und Ausdauer, bieten aber im Gegenzug die Chance, eine der mächtigsten Quellen für organischen Website-Traffic zu erschließen. Die einzige Frage, die bleibt, ist: Sind Sie bereit, Ihre bisherige Vorgehensweise zu überdenken und das wahre Potenzial von Pinterest freizusetzen?

 

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